Sanierung

Ihr Unternehmen ist in Schwierigkeiten? Eine Krise muss nicht das Ende sein! Wir helfen Ihnen.

Natzschka Unternehmensberatung in Dresden verfügen über langjährige Sanierungserfahrungen mit Turn Around Erfolgen in Unternehmen der unterschiedlichsten Branchen und Größenordnungen.

Das Ziel der Beraterinnen von Natzschka Unternehmensberatung in Dresden ist immer die außergerichtliche Sanierung. Je früher Sie zu uns kommen, desto größer sind die Sanierungschancen.

Gibt es keine Möglichkeit der außergerichtlichen Sanierung, werden wir gemeinsam mit Ihnen den Insolvenzantrag vorbereiten.

Auf Wunsch bleiben wir auch nach dem Aufbau des Sanierungskonzepts an Bord und setzen gemeinsam mit Ihnen die Maßnahmen um.

Zuschüsse für Beratungen von Unternehmen in Schwierigkeiten


Die Herangehensweise von Natzschka Unternehmensberatung in Dresden:

  1. Identifizierung der Krisenphase
  2. Zusammenstellung des Krisenmanagements
  3. Entwicklung der Strategie zur Bewältigung der Krise
  4. Umsetzung der erarbeiteten Strategie

Krisenmanagement

Im Krisenmanagement arbeiten all die Personen zusammen, die bei der Krisenbewältigung mitwirken. Wer dabei ins Krisenmanagement berufen wird, hängt von der jeweiligen Krisenphase ab.

  • Strategiekrise
  • Erfolgskrise
  • Liquiditätskrise
  • Insolvenz

Die schwere der Krise nimmt von der Strategiekrise zur Liquiditätskrise dramatisch zu. In der Liquiditätskrise ist der Spielraum für das Krisenmanagement sehr klein geworden. Schnelles und umsichtiges Handeln, klare Aufgabenverteilung und immer den kritischen Blick auf das Unternehmen sind sehr wichtig. Hierbei haben Sie uns, die Berater der Natzschka Unternehmensberatung in Dresden als erfahrene Sanierungsberater im Krisenmanagement.

  • Insolvenzantragspflicht prüfen/ beseitigen
  • Die Zahlungsunfähigkeit beseitigen
  • Maßnahmen zur Liquiditätssicherung ergreifen
  • Mit Gläubigern verhandeln (Lieferanten, Finanzamt, Sozialversicherungen, etc.)
  • Gemeinsame Verhandlungen mit Banken
  • Vertrauen bei Kunden und Mitarbeitern wieder herstellen
  • Erstellung des Sanierungskonzepts mit Fortführungsprognose

Ist Ihr Unternehmen in Gefahr? Testen Sie sich selbst.  Krisencheck

Die Bewältigung einer Krise stellt das Krisenmanagement vor große Herausforderungen. Auch schon deswegen, da es eine Vielzahl von Möglichkeiten gibt, der Krise entgegen zu treten. Welcher Weg aus der Krise der Richtige ist, kann nicht pauschal beantwortet werden. Er ist abhängig vom Krisenstadium und der Krisensituation. Ein Ziel haben aber alle Wege aus der Krise: Das langfristige Überleben des Unternehmens sichern und eine nachhaltige Wettbewerbs- und Renditefähigkeit wieder herzustellen.

Sanierungsgutachten mit Fortführungsprognose

Die ganzheitliche Restrukturierung bei Krisenunternehmen  ist in der Regel auch mit Finanzierungsmaßnahmen verbunden. Dies bedeutet für die Gläubiger oftmals die Gewährung von zusätzlichen Sanierungskrediten, Stillhaltevereinbarungen oder sogar Verzichtsmaßnahmen.
Hierzu ist aus rechtlichen Gründen ein Sanierungskonzept mit Fortführungsprognose durch einen unabhängigen Dritten erforderlich. Auch im Rahmen einer Insolvenz in Eigenverwaltung werden von den Gerichten zur Vorbereitung der Sanierung Insolvenzpläne gemäß §270b InsO benötigt.

Richtlinien zur Erstellung von SanierungsgutachtenRichtlinie zur Erstellung von SanierungsgutachtenRichtlinien zur Erstellung von SanierungsgutachtenKFS StandardRichtlinien zur Erstellung von Sanierungsgutachten 

Natzschka Unternehmensberatung in Dresden sind erfahrene Sanierungsberater für inhabergeführte kleine und mittlere Unternehmen. Wir erstellen bedarfsgerechte Sanierungskonzepte für KMU Betriebe unter Beachtung der Besonderheiten von inhabergeführten kleinen und mittleren Unternehmen.

Dabei werden Erlösseite und Kostenstrukturen ebenso betrachtet wie Vermögenslage, Finanzierungsstruktur und Liquiditätssituation. Die Sanierungsmaßnahmen werden ergänzt um eine Ergebnis- und Liquiditätsplanung, welche durch entsprechende Planungsprämissen dokumentiert wird.
Ein zentrales Ergebnis unserer Sanierungsgutachten ist neben der Aussage zur Sanierungsfähigkeit, ein mit der Geschäftsleitung verabschiedeter ambitionierter aber realistischer Umsetzungsplan (Masterplan).

Sanierung im gerichtlichen Verfahren

Eine Insolvenz muss nicht das Ende sein. Sehen Sie den Insolvenzantrag als strategische Option in einer Krise.
Eine Sanierung unter Insolvenzschutz setzt voraus, dass ein Insolvenzeröffnungsgrund vorliegt (§ 16 InsO). Des weiteren ist zu beachten, dass neben dem Vorliegen eines Insolvenzeröffnungsgrundes auch die Kosten des Insolvenzverfahrens (Massekosten) gedeckt sein müssen.
Die Insolvenzordnung bietet verschiedene Möglichkeiten der Sanierung im Insolvenzverfahren, über die Sie die Beraterin von Natzschka Unternehmensberatung in Dresden gern informiert. Auch die Sanierung mit Hilfe eines Insolvenzantrages muss gut vorbereitet sein

Insolvenzeröffnungsgründe

Zahlungsunfähigkeit (§ 17 InsO)

Der Schuldner ist nicht in der Lage, die fälligen Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen (Deckungslücke von 10% genügt)
(Dies ist zu unterscheiden von einer bloßen Zahlungsstockung, bei der die Liquiditätslücke binnen drei Wochen geschlossen werden kann – Liquiditätslücke<10% der fälligen Gesamtverbindlichkeiten).

Drohende Zahlungsunfähigkeit (§ 18 InsO)

Der Schuldner wird voraussichtlich nicht in der Lage sein, die bestehenden Zahlungsverpflichtungen zum Zeitpunkt ihrer Fälligkeit zu erfüllen.
Es besteht keine Insolvenzantragspflicht nach § 15a InsO bei Vorliegen von drohender Zahlungsunfähigkeit.

Überschuldung (§ 19 InsO)

Das Vermögen des Schuldners deckt bestehende Verbindlichkeiten nicht.
Die Fortführung ist nach den Umständen überwiegend wahrscheinlich. Dafür ist eine positive Fortführungsprognose eines unabhängigen Dritten erforderlich.

Regelinsolvenzverfahren

Das Regelinsolvenzverfahren findet für wirtschaftlich selbständige Personen/ Unternehmen Anwendung (Verbraucherinsolvenzverfahren für Privatpersonen).
Nach Antragstellung beim zuständigen Insolvenzgericht wird vom zuständigen Richter ein Gutachter benannt, der die Insolvenzantragsgründe und die Deckung der Kosten des Insolvenzverfahrens prüft.
Liegen Eröffnungsgründe und Kostendeckung vor, wird das Regelinsolvenzverfahren eröffnet und ein Insolvenzverwalter benannt.
Während des Regelinsolvenzverfahrens erfolgt die Verwertung der Insolvenzmasse bis die Forderungen der Insolvenzgläubiger befriedigt sind. Das Unternehmen wird liquidiert. Dabei ist stets auf die Deckung der Verfahrenskosten zu achten.
Nach der Schlussverteilung hebt das Insolvenzgericht das Insolvenzverfahren wieder auf.

ESUG

ESUG- Das Gesetz zur Erleichterten Sanierung von Unternehmen (1.März 2012).
Das ESUG erleichtert die Voraussetzungen für die Anordnung der Eigenverwaltung. Im Einvernehmen mit den Gläubigern sollen die Kenntnisse und Erfahrungen der bisherigen Geschäftsleitung bestmöglich genutzt werden, umso eine zeit- und kostenintensive Einarbeitung eines Insolvenzverwalters zu vermeiden.
Mit dem ESUG traten die Regelungen der §§ 270a und 270b in Kraft und machen die Eigenverwaltung für den sanierungswilligen Insolvenzschuldner berechenbarer.
Das Insolvenzplanverfahren in Eigenverwaltung muss professionell vorbereitet werden.
Ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung kann in nur wenigen Monaten abgeschlossen werden. Die Antragsvorbereitung für ein derartiges Verfahren beträgt zwingend ein bis zwei Wochen. Idealerweise sollten vier bis sechs Wochen Vorbereitungszeit vorhanden sein, um mit klaren Erkenntnissen in das Verfahren starten zu können. Dazu zählt insbesondere eine Liquiditätsplanung für das gesamte Verfahren, um einschätzen zu können, ob die im Verfahren generierten liquiden Mittel zur erfolgreichen Durchführung ausreichen oder zusätzliche Mittel generiert werden müssen.
Wenn die Eigenverwaltung vom Berater gut vorbereitet ist und er Rückendeckung der wichtigsten Gläubiger erhält, ist die Anordnung der Eigenverwaltung praktisch sicher. Die Eigenverwaltung kann dann kaum vom Insolvenzgericht oder vom vorläufigen Sachwalter verhindert werden.
Die Eigenverwaltung mündet im Normalfall immer in ein Insolvenzplanverfahren. Zwar sind auch hier Liquidation und übertragende Sanierung denkbare Varianten. Die Liquidation sollte aber nicht im Fokus einer Eigenverwaltung stehen. Dagegen kann die übertragende Sanierung durchaus eine Variante einer Eigenverwaltung sein. Es sollte daher mit der Eröffnung idealerweise ein erster Entwurf des Insolvenzplans vorgelegt werden.

Vorläufige Eigenverwaltung §270a InsO


Im Regelfall ist die vorläufige Eigenverwaltung nach § 270a InsO der einfachere, rechtssicherere und kostengünstigere Weg, um eine Sanierung im Rahmen eines Insolvenzplanverfahrens in Eigenverwaltung durchzuführen.
Das vorläufige Eigenverwaltungsverfahren nach § 270a InsO kann auch bei eingetretener Zahlungsunfähigkeit beschritten werden. Des weiteren besteht kein Druck zur Vorlage eines Insolvenzplans innerhalb der gesetzlichen Frist von bis zu drei Monaten. Es ist auch keine Bescheinigung über die Eintrittswahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Sanierung erforderlich.

Schutzschirmverfahren §270b InsO

Mit § 270b InsO wurde das Schutzschirmverfahren neu eingeführt. Es hat das Ziel, die Eigenverwaltung deutlich zu stärken und die Chancen des Schuldners auf Eigenverwaltung spürbar zu erhöhen. Das Schutzschirmverfahren ist für solche Schuldner gedacht, die sich in Abstimmung und mit Unterstützung ihrer wesentlichen Gläubigern sanieren wollen.
Liegt lediglich drohende Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung vor, eröffnet das Schutzschirmverfahren dem Schuldner die Möglichkeit, unter einem Schutzschirm in Eigenverwaltung einen Sanierungsplan zu erarbeiten.
Mit dem Schutzschirmverfahren soll dem Schuldner für den Zeitraum zwischen Eröffnungsantrag und Verfahrenseröffnung ein eigenständiges Sanierungsverfahren zur Verfügung gestellt werden. Es soll zur Erstellung eines Sanierungsplanes genutzt werden.
Der Schuldner erhält durch Beschluss des Gerichts bis zu drei Monate Zeit, um unter einem Schutzschirm und unter Kontrolle des Gerichts sowie eines vorläufigen Sachwalters unbehelligt solche Sanierungsmaßnahmen vorzubereiten, die Aussicht auf Erfolg haben. Im Schutzschirmverfahren wird dem Schuldner die Sorge genommen, mit dem Eröffnungsantrag die Kontrolle über das Unternehmen zu verlieren und bereits im Vorfeld vorbereitete Sanierungsschritte nicht mehr durchführen zu können.

(Robert Buchalik, Dr. Utz Brömmekamp „Sanieren unter Insolvenzschutz statt Liquidation durch Insolvenz“


 

Natzschka Unternehmensberatung in Dresden verfügt über einen Pool von erfahrenen Insolvenzverwaltern, die Sie auf diesem Weg begleiten werden.


„Ein selbst angestoßener Prozess kann in der Regel deutlich erfolgversprechender durchgeführt werden, weil man noch Herr im eigenen Hause ist und damit die Gestaltungshoheit hat.“ Fachzeitschrift KST 4/16 Seite 151